Palm Jumeirah
Notwendigkeit?
Die Planungen der Palmeninsel „The Palm Jumeirah” begannen bereits im Jahr 2001. Zu diesem Zeitpunkt war der Tourismusboom in Dubai auf einem Höhepunkt angelangt. Die Hotelauslastungen waren so hoch, dass dringend neue Hotelkapazitäten entstehen sollten. Aber was macht ein Emirat, wenn die Baufläche begrenzt ist und man den Gästen Küste und Sandstrand anbieten möchte? Genau, man baut einfach eine künstliche Insel direkt an der Küste.
Vision der Palmeninsel vom Scheich
Die Vision der Palmeninseln kam von keinem geringeren als His Highness Mohammed Bin Rashid Al Maktoum höchst persönlich. Der Herrscher von Dubai hatte die Vision eine Insel in Form einer Palme mitten ins Meer zu bauen. Das Ergebnis ist heute in Form der Palmeninsel Jumeirah zu bestaunen.
Wie wurde die Insel gebaut?
Der Bau der Insel wurde von der staatlichen Baufirma Dubais durchgeführt, Nakheel Properties. Sie ist auch heute noch der Mehrheitseigentümer der Palmeninseln. Die aufwendigen Erdbauarbeiten führte die Spezialfirma Royal Boskalis Westminster aus den Niederlanden durch. Für die Aufschüttung der künstlichen Insel wurden nach Schätzungen mehr als 200 Millionen Kubikmeter Sand und Steine benötigt. Der Sand wurde durch ein spezielles Rüttelverfahren in eine verdichtete Gestalt gebracht. Unter Wasser setzt man auf spezielle Nährstoffe, die Fische anlocken sollen und somit das Tauchen an der Insel attraktiver machen sollen.
Aufbau der Insel
Die Gesamtfläche der Palm Jumeirah hat eine Größe von gut 800 Fußballfeldern. Die Form der Insel selbst besteht aus dem Palmenstamm, den Palmenwedeln und einem Sichelmond, der die Insel vor dem Meer schützt. Der Palmenstamm hat eine Länge von 4 Kilometern. Er verbindet die 17 Palmenwedeln miteinander, wodurch erst die Form einer Palme entsteht.
Der südöstliche Palmenpunkt ist durch eine etwa 300 Meter lange Brücke mit dem Festland verbunden. Zusätzlich ist der Sichelmond durch einen Unterseetunnel mit der oberen Palmenspitze verbunden.
Hotelanlagen
Auf der Insel sind neben Villen und Appartements auch einige Hotels entstanden bzw. sollen noch entstehen im Laufe des Jahres 2009. Das höchste Gebäude auf der Insel wird später einmal der Trump International Hotel Tower sein mit einer Höhe von 255 Metern. Das bekannteste Gebäude auf der Insel ist vermutlich der Atlantis Hotelkomplex.
Queen Elizabeth 2 als Attraktion
Eine weitere Attraktion auf der Palmeninsel wird ab 2009 die Queen Elizabeth 2 sein. Das ausrangierte Schiff wurde von der Reederei verkauft und wird von den neuen Eigentümern derzeit als schwimmendes Hotel der Premiumklasse umgebaut. Die Umbauarbeiten sollen noch in 2009 abgeschlossen werden und dann soll das Schiff fest vor Anker auf der östlichen Palmenseite liegen. Ergänzend zu dem „Queen Elizabeth 2 Hotel” soll auf der Palme noch ein kleines Museum zur Geschichte des Schiffs entstehen.
Fotos
Die Palmeninsel „The Palm Jumeirah” im Februar 2009:
Luxuriöse Villen auf der Palmeninsel:
Weitere Informationen
Mehr Informationen zur Palm Jumeirah und den anderen künstlichen Palmeninseln in Dubai liefert unsere Artikelserie:
- Palmeninseln – The Palm
- Übersicht über die Palmeninseln in Dubai
- Palm Jumeirah
- The Palm Jumeirah in Zahlen
- Kritik an den Palmeninseln in Dubai
- The Palm Jumeirah in Zahlen
- Palmeninseln – The Palm
- Übersicht über die Palmeninseln in Dubai
- Rundfahrten um Palm Jumeirah beginnen
- Kritik an den Palmeninseln in Dubai






Mich würde brennend interessieren wieviele Menschen tatsächlich auf der Insel wohnen?.
Wenn ich dort spazieren gehe (keine Ahnung ob es so etwas wie Bürgersteige dort gibt) würde ich dann Kinder auf der Strasse spielen sehen?
Auf allen Bildern und Videos die ich gesehen habe wirken die Strassen und Häuser absolut steril und menschenleer.
Es wohnen schon Menschen dort. Aber so ganz von der Hand zu weisen ist das mit den spielenden Kindern nicht. Vielen Nutzen ihre Villen auf der Insel auch nur als Ferienimmobilie und wohnen gar nicht das ganze Jahr über dort… deshalb siehts manchmal auch tatsächlich arg leer dort aus – besonders auf Fotos.