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Die besten Ausflugsziele in Dubai

Das Wüstenemirat Dubai boomt. Mit 14,9 Millionen Besuchern lag das kleine Scheichtum am Persischen Golf 2017 auf Platz sechs im Ranking der meistbesuchten Städte und damit noch vor Paris.

Symbolbild Dubai © Bildagentur PantherMedia Krasnevsky

Warum ist Dubai so beliebt?

Das liegt auch an den zahlreichen rekordträchtigen Attraktionen, die binnen weniger Jahrzehnten einen verschlafenen Wüstenort mit traumhaften Sandstränden in eine glitzernde Metropole mit Luxushotels, Wolkenkratzern, Anlagen für Extremsportler und künstlichen Inseln verwandelt hat. Zu verdanken hat das nur 4000 Quadratkilometer große Scheichtum im Südosten der arabischen Halbinsel einem 1958 entdeckten gigantischen Vorrat an Öl.

Nur sechs Flugstunden von Deutschland entfernt findet sich hier eine märchenhafte Kulisse mit Traumwetter und Abenteuern zwischen Wüste und Meer.

Zu den jüngsten Besuchermagneten gehört die schwindelerregende längste Seilbahn der Welt in einer Stadt, die in rund 170 Meter Höhe startet und über 80 Meter Länge in Richtung Hafenbecken führt.

Das Burj Khalifa

Das Burj Khalifa, mit 828 Metern höchste Gebäude der Welt, ist seit seiner Eröffnung 2010 ein absolutes Muss für die meisten Touristen. Besucht werden kann in dem 160 Stockwerke zählenden Turm unter anderem die Lounge in 585 Meter Höhe. Tee und Cocktails auf der Terrasse im Freien sind nichts für Schwindelanfällige, bieten aber dafür einen unvergleichlichen Blick auf die Stadt. Nur wenig unterhalb der Lounge ist ein Freiluft-Observatorium untergebracht.

Das Burj al Arab

Ein Wahrzeichen der Stadt ist das 2000 eröffnete Luxushotel Burj al Arab, das mit seiner an ein stilisiertes Dhau-Segel erinnernden Silhouette so unverkennbar wie teuer ist. Wer nicht nur von außen das Prunkhotel bestaunen möchte, sondern auch von innen den ganzen echtgoldenen Glanz erleben will, muss dazu als Nicht-Gast eine Reservierung in einem der Restaurants vorweisen.

Das Atlantis Dubais

Nicht ganz so exklusiv geht es im Atlantis Dubai auf der Insel Palma Jumeirah zu. Zwei durch eine Brücke verbundene Türme mit 2000 Zimmern bieten spektakuläre Ausblicke auf die Stadt und einen Hauch von 1001 Nacht. Obwohl Landcasinos in Dubai verboten sind, gehören Online Casinospiele zu den populärsten Zeitvertreiben im Atlantis. Nach dem islamischen Gesetz sind Glücksspiele aller Art verboten. Jedoch greift das Gesetz nicht für ausländische Online Casinoanbieter, die Spieler aus Dubai akzeptieren. Dieses Schlupfloch erfreut natürlich einige Einwohner, obwohl das Glücksspiel trotzdem auch weiterhin noch mit Vorsicht genossen wird. Vor allem für Anfänger lohnt es sich aber, sich vorab bei einigen Probespielen mit der Etikette und Roulette Tricks vertraut zu machen.

Was muss beachtet werden?

Die Etikette ist überhaupt wichtig in Dubai. So westlich das Scheichtum auf den ersten Blick auch scheint, die islamische Lebensweise muss berücksichtigt werden. Dazu gehört, dass Badekleidung nur am Strand getragen wird und bei Spaziergängen in der Stadt Kleidung getragen werden sollte, die Arme und Beine bedeckt.

Weitere Tipps für den Besuch in Dubai

Selbst bei einem kurzen Aufenthalt sollte ein Besuch der alten Souks von Bur Dubai nicht fehlen. Die Anreise erfolgt über den Creek über eine Brücke oder einen Tunnel im Taxi, zu Fuß, oder landestypisch im hölzernen Wassertaxi. Die Fahrt im Boot dauert nur zehn Minuten und erlaubt dafür einen Blick auf das moderne Stadtbild und das traditionelle Viertel von Bur Dubai.

Einen Ausflug in die Vergangenheit bietet der Besuch im Dubai Museum im 200 Jahre alten Al-Fahidi-Fort. Kunsthandwerk, Ausgrabungsfunde und Werkzeuge zur Perlentaucherei geben einen Einblick in die Geschichte des Emirats. Die Zeit vor dem Ölboom wird im Untergeschoss lebendig. Dort ist ein traditioneller Souk nachgebaut, in dessen Gassen lebensgroße Puppen Handwerker bei der Arbeit und Händler beim Geschäft darstellen.

Wer noch tiefer in die Historie eintauchen will, kann die Jumeirah Archaeological Site besuchen, die bedeutendste Ausgrabungsstätte des Emirats. Vor tausend Jahren lag dort, direkt am Meer, eine Siedlung mit Moschee, Karawanserei, Markt, Wohnhäusern, Werkstätten und Läden. Die Wahl des Ortes kam nicht von ungefähr. Die Siedlung lag strategisch günstig zwischen den Handelspartnern Mesopotamien und Oman.

Ein weiterer moderner Höhepunkt, vor allem mit Kindern, ist der Wild Wadi, der größte Aqua Park des Nahen Ostens, samt Fahrgeschäften und anderen Attraktionen.

Dubais Strände suchen ihresgleichen, aber auch die Wüste lohnt einen Aufenthalt. Auf eigene Faust, und ohne Allradantrieb, sollte der Trip allerdings nicht erfolgen. Ungeübte Fahrer im falschen Fahrzeug bleiben nur zu leicht im Sand stecken.

Für Naturliebhaber ist eine Wüstensafari ein unvergessliches Erlebnis. Dazu gehört außer einer Jeepfahrt über die Dünen – dabei sollte darauf geachtet werden, nichts zu zerstören – auch ein Kamelritt. Die Tiere, die auch in der Stadt zu sehen sind, gehören im heißen Wüstensand einfach dazu.

Kostenlos, aber atemberaubend, ist der Anblick des Dubai Fountain. Die weltweit größten Wasserfontänen bieten Abend für Abend ein prachtvolles Spektakel, und der Tanz der Fontänen wird durch Lichteffekte noch untermalt.

Ein weiterer kostenloser Höhepunkt ist die Dubai Mall, die längst ihren festen Platz unter den Besucherattraktionen hat. Rund 1200 Geschäfte finden sich im größten Einkaufszentrum der Welt. Um sich nicht zu verlaufen oder die interessantesten Läden zu verpassen, empfiehlt es sich, einen Übersichtsplan zu nehmen.

Gold gehört zu den beliebtesten Souvenirs, und während in der Mall etliche luxuriöse Juweliere zu finden sind, lohnt sich auch der Besuch des Gold Souks. In den Lädchen halten Goldschmiede filigranen, handgearbeiteten Schmuck feil, der zudem nach Gewicht verkauft wird.

Abkühlung nach der Tageshitze bieten zahlreiche Flaniermeilen. Entlang des City Walks laden Restaurants zur Einkehr ein. Am Strand entlang geht es auf dem ebenfalls von Restaurants und Geschäften gesäumten Walk bei Jumeirah Beach.

Letzte wichtige Tipps

Wer bei all den bildschönen Motiven seinen Urlaub auch mit Schnappschüssen verewigen möchte, sollte daran denken, dass um Erlaubnis gefragt werden sollte. Muslimische Frauen dürfen aus religiösen Gründen nicht fotografiert werden. Dafür ist Dubai eines der sichersten Reiseländer. Nervenkitzel beschränkt sich für diejenigen, die die lokalen Sitten respektieren, auf selbstgewählte Ereignisse wie die Seilbahnfahrt, Kite-Surfen oder einen Besuch im IMG Worlds of Adventure Themenpark, mit seinen Themenwelten, die vom Marvel-Universum bis zu Dinosauriern reichen. Als beste Jahreszeit gilt der etwas kühlere Winter, doch Dubai ist stets eine Reise wert.

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